Mitteldeutsche Zeitung: zu Ideen, das Bargeld abzuschaffen

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Bargeld ist, wie es der Volkswirt Lars Feld
formuliert, „geprägte Freiheit“. Es wird zwar durch öffentliche
Institutionen geschaffen, doch wofür es vom Einzelnen verwendet wird,
darauf hat der Staat keinen Einfluss. Genau dies wollen die Gegner
ändern: Sie sprechen von Eindämmung des Drogenhandels und der
Schwarzarbeit, die mit elektronischem Geld schwieriger werden. Doch
Staat und Wirtschaft würden so einen fast uneingeschränkten Blick in
das Leben jedes Bürgers bekommen – und versuchen zu nutzen. Das
Grundrecht auf Datenschutz ist dann nur noch ein Witz. Doch nicht nur
das: Negative Zinsen auf Konten wären beispielsweise einfacher
durchzusetzen. Durch das Abheben von Bargeld könnte sich der
Bankkunde nicht mehr schützen. Es lässt sich daher ganz einfach
sagen: „Nur Bares ist Wahres“.

Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200

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