Mitteldeutsche Zeitung: zu Schlichtung im Lokführerstreik

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Mit Bodo Ramelow, Thüringens Ministerpräsident von
der Linkspartei, hat CDU-Mitglied Weselsky eine taktische
Meisterleistung vollbracht. Ramelow bekommt eine Riesenchance, um
sich selbst und seine Partei zu profilieren. Er weiß als
Ex-Gewerkschafter, wie solche Verhandlungen funktionieren. Und
signalisierte der Bahn, dass er sich auf Taktieren nicht einlässt,
dass von nun an nur noch über Gehälter und Arbeitszeiten gesprochen
wird, und zwar für alle GDL-Mitglieder – also für Lokführer und auch
uneingeschränkt für Zugbegleiter und fahrendes Personal. Ramelow hat
dies mit der Benennung zum Schlichter als gegeben gesetzt, weil er
weiß, dass nur so eine Einigung möglich ist, die unabhängig davon
sein muss, was die konkurrierende Eisenbahnergewerkschaft EVG für
Zugbegleiter aushandelt.

Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200

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