Mitteldeutsche Zeitung: zu Situation der Polizei/Sachsen-Anhalt

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Fünf Prozent der noch knapp 6 000 Polizisten im Land
müssen sich laut Gewerkschaft schon jetzt allein um den
Flüchtlingsstrom kümmern. Eine Entspannung ist nicht in Sicht, ganz
im Gegenteil. Die daraus resultierende fortschreitende Spaltung der
Zivilgesellschaft erfordert die Präsenz weiterer Beamter bei
Großdemonstrationen für oder gegen die Zuwanderer. Stahlknecht ist
diese im Vorjahr kaum absehbare Entwicklung nicht anzulasten. Aber
nun rächt sich, dass der Stellenabbau im Polizeidienst aufgrund der
rigorosen Sparpolitik der Landesregierung offensichtlich zu sehr auf
Kante genäht ist. Diese ist gut beraten, schnellstmöglich
gegenzusteuern und in die Ausbildung von deutlich mehr
Polizeischülern zu investieren. Ansonsten ist das Vertrauen der
Bevölkerung, dass der Staat noch für eine ausreichende innere
Sicherheit garantieren kann, bald dahin.

Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200

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