Mitteldeutsche Zeitung: zu Unfall im selbstfahrenden Auto

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Es sollte nicht darüber hinwegtäuschen, dass die von
Menschen gesteuerten Autos die viel gefährlichere Technologie sind.
Der Tesla-Unfall zeigt, wie wichtig es ist, so schnell wie möglich zu
komplett autonom fahrenden Autos zu gelangen. Um dahin zu gelangen,
gibt es zwei Wege: Man versucht sofort voll-autonome Fahrzeuge zu
entwickeln. Das ist Googles Strategie. Oder man tastet sich über eine
stetige Erweiterung der Fahrassistenzsysteme immer weiter an das
komplett-selbstfahrende Auto heran. Das ist die Strategie von Tesla
und der gesamten Autoindustrie. Der Unfall zeigt allerdings auch, was
das Problem bei dieser Strategie ist: Autonome Fahrsysteme, die von
Menschen immer noch genauso überwacht werden müssen, als würden sie
selbst fahren, sind völlig realitätsfern. Damit sich die
Begeisterung für selbstfahrende Autos nicht in ihr Gegenteil
verkehrt, ist es daher essenziell, dass es so schnell wie möglich
gelingt, Systeme zu entwickeln, auf die sich der Fahrer wirklich
verlassen kann – selbst wenn dafür teure technische Lösungen nötig
sind.

Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200

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