Mitteldeutsche Zeitung: zum Stellenabbau bei der Bundesagentur für Arbeit

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Die Arbeitslosenverwaltung bleibt auch ein Jahrzehnt
nach den Hartz-Reformen eine Dauerbaustelle. Die Mitarbeiter klagen
über ausufernde Bürokratie, eine Überbelastung und zu wenig Zeit für
die Vermittlung der Arbeitslosen in Jobs. Dabei hat sich die
Beschäftigungslage dramatisch verbessert. Dies hätte eigentlich
einen grundlegenden Wandel in der Arbeitslosenverwaltung verlangt,
der aber bisher nicht erkennbar ist. So erklärt sich der
angekündigte Stellenabbau bei der Bundesagentur auch durch den Druck,
versäumte Reformen nachzuholen. Eines muss aber klar sein: Die
Ausgaben für die Arbeitslosenverwaltung lassen sich nicht
proportional zum Rückgang der Erwerbslosigkeit drücken. Wer jetzt
noch nicht ins Berufsleben gefunden hat, bringt besondere Probleme
mit, die auch einer speziellen und zeitintensiven Betreuung bedürfen.

Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200

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