Mo., 20:15 Uhr bei „Christopher Posch – Ich kämpfe für Ihr Recht!“: Spitzenpolitikerin Sahra Wagenknecht zahlt hohen Preis für Fehltritt ihres Ex-Mannes

Abgelegt unter: Bundesregierung |





Die stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE
LINKE, Sahra Wagenknecht, ist derzeit in einem Unterhaltsstreit
verwickelt, in dem es inzwischen um 220.000 Euro geht und die
mögliche Zwangsversteigerung einer gemeinsamen Ferienimmobilie, die
sie mit ihrem Ex-Mann in Irland besitzt. Der Journalist und Politiker
Ralph Niemeyer hatte während seiner Ehe mit Wagenknecht mit drei
weiteren Frauen drei Kinder gezeugt. Im Fall von Tochter Lara R. (13)
hat das jetzt auch für seine Ex-Frau Sahra Wagenknecht unerwartete
Folgen.

Die Mutter des unehelichen Kindes, Susanne R. (50) aus der
Schweiz, hatte Niemeyer während eines gemeinsamen Urlaubs mit seiner
damaligen Ehefrau Sahra Wagenknecht kennengelernt. Als Susanne R.
schwanger wurde, räumte Niemeyer ein, dass Sahra Wagenknecht eben
nicht nur eine Kollegin sei und erkannte die Vaterschaft an.
Unterhalt hat er dennoch kaum gezahlt. Für Susanne R. begann damit
das lange Ringen um den dringend notwendigen Unterhalt für die
Tochter und ein kräftezehrender Existenzkampf. Die letzte Hoffnung
für die Angestellte im Medizinbereich noch Unterhalt zu bekommen, ist
das gemeinsame Anwesen des ehemaligen Paares in Irland. Der
idyllische reetgedeckte Landsitz liegt auf einem traumhaften
Grundstück mit direktem Seezugang im Dorf Ogonnelloe, rund 200
Kilometer südwestlich von Dublin. Da es sich jedoch um
Gemeinschaftsbesitz von Niemeyer und Wagenknecht handelt, ist das
Haus schwer zu pfänden. Niemeyer hatte, nachdem er 2009 bereits in
der Schweiz wegen unterlassener Unterhaltszahlungen in Höhe von
umgerechnet 1.600 Euro festgenommen wurde, seine Noch-Ehefrau
Wagenknecht als vollberechtigte Miteigentümerin ins Grundbuch
eintragen. Damit ist ein schneller Zugriff auf das Anwesen unmöglich
geworden.

Im Mai 2014 wendet sich Susanne R. verzweifelt an Christopher
Posch und sein Team. Für Posch eine besondere Herausforderung: „Erst
einmal weiß ich aus meiner Erfahrung als Anwalt, dass wirklich viele
Frauen Probleme mit Unterhaltszahlungen haben. Viele Väter drücken
sich mit allen Mitteln um den Unterhalt, so auch hier. Herr Niemeyer
hat sich über all die Jahre mit so einer Dreistigkeit den
Verpflichtungen entzogen, dass es mir ein persönliches Anliegen
wurde, Susanne R. zu helfen. Meine Mandantin und ihre Tochter leiden
sehr unter ihrer finanziellen Situation und mussten vor kurzem in
eine Wohngemeinschaft ziehen, weil sie sich ihre alte Wohnung nicht
mehr leisten konnten. Zum anderen wusste ich von Anfang an, dass
dieser Fall mit internationalem Bezug sehr anspruchsvoll sein würde.
Man muss hier Schweizer Unterhaltsrecht und irisches
Vollstreckungsrecht unter einen Hut bekommen. Das hat für mich
rechtlich einen besonderen Reiz ausgemacht.“

Sahra Wagenknecht selbst beteuert gegenüber dem Posch-Team, dass
sie erst durch den Brief der Mutter im Jahr 2011 von Lara und den
Unterhaltsproblemen erfahren habe.

Das Ziel von Christopher Posch und seinem Team: Einen Eintrag von
Susanne R. im Grundbuch des Hauses zu erlangen. Hierzu kooperiert der
39-Jährige, der selbst Vater einer Tochter ist, mit einer irischen
Kollegin und macht sich direkt vor Ort ein Bild von dem Landsitz.
Werden Niemeyer und Wagenknecht jedoch dem Verkauf der Immobilie
zustimmen?

Auf Nachfrage von Christopher Posch zeigt sich Sahra Wagenknecht
grundsätzlich zu einem Verkauf bereit: „Generell ja, aber nicht bei
einem Verkauf unter Wert. Irland steckt seit dem Platzen der
Immobilienblase in einer tiefen Krise auf diesem Markt.“ Auch Ralph
Niemeyers erste Reaktion lässt hoffen. Dann taucht der Kindsvater
jedoch wieder ab – aber diesmal ohne Erfolg. Gemeinsam mit den
irischen Kollegen gelingt es Christopher Posch und seinem Team
schließlich die Unterhaltansprüche in Verbindung mit dem
Feriendomizil geltend zu machen. Christopher Posch: „Kurze Zeit nach
meinem Besuch in Irland ist ein Titel für Susanne R. im Grundbuch des
Hauses eingetragen worden. Wenn verkauft wird, geht eine Hälfte an
Sahra Wagenknecht, aus der anderen Hälfte bekommt erst einmal Susanne
R. ihr Geld.“
Mit dieser Grundbucheintragung kann Christopher Posch
jetzt auch eine Zwangsversteigerung für seine Mandantin bewirken.
Christopher Posch: „Wir haben eine Zwangshypothek auf dem Grundstück,
sofern ist – nachdem wir wissen dass das Haus sehr viel Wert ist –
ihr Anspruch zunächst gesichert. Deswegen treiben wir jetzt die
Zwangsversteigerung voran, außer natürlich Sahra Wagenknecht und
Ralph Niemeyer stimmen einem Verkauf zu. So oder so, wechselt das
Haus den Besitzer, und Susanne R. und Lara werden aus dem Erlös
bedient. Da kann nichts mehr anbrennen.“ Bis Ende Juli haben Ralph
Niemeyer und Sahra Wagenknecht Zeit, das Haus selbst zu verkaufen,
bevor die Zwangsversteigerung eingeleitet wird. Für die
Spitzenpolitikerin Wagenknecht sicherlich ein unerwartet bitterer
Verlauf nach dem Fehltritt ihres Ex-Mannes. Für Susanne R. und ihre
Tochter Lara dagegen endlich die Perspektive darauf, das zu bekommen,
was ihnen Seit vielen Jahren zusteht. Dieser besondere Rechtsfall
macht den Auftakt zur neuen siebenteiligen Staffel von „Christopher
Posch – Ich kämpfe für Ihr Recht!“, immer montags, 20:15 Uhr bei RTL.

Fotos und weitere Informationen unter: http://kommunikation.rtl.de

Pressekontakt:
Heike Speda
RTL Television GmbH
Ein Unternehmen der Mediengruppe RTL
RTL-Kommunikation
Telefon: +49 221 456 74221
Fax: 0221 / 456 74290
heike.speda@mediengruppe-rtl.de

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