Monster Recruiting Trends Special: Employer Branding der Unternehmenüberzeugt nicht

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Aktuelle Studie unter Jobsuchenden und
Personalern zeigt: Unternehmen nutzen ihr Differenzierungspotential
gegenüber der Konkurrenz zu wenig

– Kandidaten sind mit der Umsetzung von Attraktivitätsmerkmalen in
den Unternehmen nur mäßig zufrieden
– Lügen haben kurze Beine: Vier von zehn Kandidaten lehnten ein
Job-Angebot ab, weil Arbeitskonditionen und Unternehmenswerte
nicht übereinstimmten

Schönheit liegt im Auge des Betrachters – und vielleicht ist das
ein Grund dafür, warum sich manche Unternehmen in ihren Bemühungen,
ein attraktiver Arbeitgeber zu sein, nicht auf diejenigen
Attraktivitätsmerkmale konzentrieren, die Mitarbeitern und
potentiellen Kandidaten wichtig sind, sondern auf die, die sie selbst
gut finden. Sie bewerten ihre Anreize offensichtlich anders als die
Kandidaten und setzen auf Merkmale, die Jobsuchende für
selbstverständlich halten. „Unternehmen, die nicht wissen oder
ignorieren, was sie in den Augen der Kandidaten als Arbeitgeber
attraktiv macht oder machen könnte, bringen sich um die Chance, sich
von der Konkurrenz abzuheben“, sagt Marc Irmisch-Petit, VP General
Manager bei Monster. Das auch bei der Umsetzung der
Attraktivitätsmerkmale noch Verbesserungspotential besteht, macht die
aktuelle Studienreihe „Recruiting Trends 2017“ des Centre of Human
Resources Information Systems (CHRIS) der Universität Bamberg
deutlich, die in Zusammenarbeit mit dem Karriereportal Monster
entstand.* „Die Studie hat gezeigt, dass es bei erfolgreichem
Employer Branding in mehr als einer Hinsicht um die richtige Balance
geht“, ergänzt Studienleiter Prof. Dr. Weitzel vom Lehrstuhl für
Wirtschaftsinformatik, insb. Informationssysteme in
Dienstleistungsbereichen, der Universität Bamberg, „zwischen
Anforderung und Angebot und manchmal auch zwischen Sein und Schein.“

Studie misst Grad der Zufriedenheit: Anforderung und Angebot im
Ungleichgewicht

Bereits in der letztjährigen Recruiting Trends Studie wurden die
aus Kandidatensicht wichtigsten Attraktivitätsmerkmale für einen
Arbeitgeber erfragt und auf Basis einer Kano-Analyse bewertet.
Merkmale wie „gutes Arbeitsklima“ und „ansprechende Gehälter“ wurden
von den Kandidaten dabei als wichtige, aber inzwischen
selbstverständliche Hygienefaktoren bewertet. Ein echtes
Leistungsplus in Sachen Attraktivität stellten dagegen Merkmale wie
„Wertschätzung der Work-Life-Balance“, „Weiterbildung“ oder „flexible
Arbeitszeitmodelle“ dar. An der Spitze der Bewertung, als Merkmale
mit echtem Begeisterungspotential, fanden sich „Angebot von
Home-Office“ und „Flache Hierarchien“.

Die diesjährige Studie untersuchte die Schwerpunkte der
Unternehmen bei der Erfüllung der identifizierten Merkmale und den
Grad der Zufriedenheit der Kandidaten damit. Das Ergebnis: mit keinem
der Merkmale waren mehr als 40 Prozent der Kandidaten zufrieden.
Gewünscht hatten sie sich flache Hierarchien, Home-Office-Angebote,
Wertschätzung der Work-Life-Balance und gute
Weiterbildungsmöglichkeiten. Die Unternehmen konzentrierten sich
dagegen auf ein gutes Arbeitsklima, Weiterbildung und das Angebot
eines sicheren Arbeitsplatzes. Letzteres Merkmal erreichte mit 36
Prozent zufriedener Kandidaten immerhin den höchsten Wert. Bei den
für die Kandidaten wichtigen Merkmalen konnten die Unternehmen mit
flachen Hierarchien 32,5 Prozent zufrieden stellen. Die
Weiterbildungsmöglichkeiten erhielten mit 19,3 Prozent dagegen den
zweitschlechtesten Wert, obwohl dieses Merkmal auch bei den
Unternehmen im Fokus steht. Das Angebot von Home-Office und die
Wertschätzung der Work-Life-Balance fanden dagegen nur rund ein
Viertel zufriedenstellend. Ein Ergebnis, das besonders schwer wiegt,
da gerade die Work-Life-Balance für 86,1 Prozent der Kandidaten sehr
wichtig ist. Rund die Hälfte von ihnen würde dafür sogar
Gehaltseinbußen akzeptieren. „Obwohl auch der überwiegenden Mehrheit
der Unternehmen klar ist, dass eine umfassende Gestaltung der
Work-Life-Balance viele Vorteile bietet und die Rekrutierung
erleichtert, hat nur etwa ein Drittel eine Strategie dazu“, so
Studienleiter Prof. Dr. Weitzel. „Unternehmen und Mitarbeiter lernen
gerade die Vorteile und Grenzen kennen. Und Vorreiterunternehmen
beginnen, die Arbeit der Zukunft zu gestalten und nicht nur darüber
zu reden.“

Employer-Branding-Aussagen: Wahrheit oder Pflicht?

Um möglichst schnell den passenden Kandidaten für offene Stellen
zu finden, versuchen Unternehmen, durch Employer-Branding-Maßnahmen
ihr Profil als attraktive Arbeitgebermarke zu stärken. Wer aber bei
der Bewertung der eigenen Attraktivität die rosarote Brille trägt und
mehr verspricht, als er halten kann, riskiert einiges. Angefangen bei
den mühsam gefundenen Kandidaten: Vier von zehn haben ein Jobangebot
schon einmal abgelehnt, da die versprochenen Konditionen nicht mit
den nach außen beworbenen Werten übereinstimmten. Und für zwei von
zehn lag darin der Grund, einen Job zu kündigen. Fatal sind auch die
Konsequenzen für die grundsätzliche Glaubwürdigkeit der
Employer-Branding-Aussagen, bei denen die Kandidaten ohnehin nicht
leicht zu überzeugen sind. In der Studie gaben 85,2 Prozent an, die
Aussagen erst dann wirklich zu glauben, wenn sie vertraglich fixiert
sind. 75,5 Prozent lassen sich durch Freunde, Bekannte oder
Familienangehörige überzeugen, und auch die Glaubwürdigkeit von
Stellenanzeigen und Bewertungsplattformen liegt mit 65,5
beziehungsweise 58,2 Prozent noch recht hoch. Weniger Vertrauen wird
dagegen den Äußerungen von Mitarbeitern in Blogbeiträgen (37,3
Prozent) oder Unternehmensvideos (34,5 Prozent) entgegen gebracht.

Auch wenn heute mehr Anforderungen denn je an die Unternehmen
gestellt werden, gilt: Authentizität ist Pflicht. Denn die Kandidaten
informieren sich heute vor der Bewerbung intensiv über Angebote,
Werte und Kultur der Unternehmen. Arbeitgeber können punkten, wenn
sie den Kandidaten einfachen und direkten Zugang zu Informationen
über das Unternehmen ermöglichen und damit im Idealfall auch passiv
suchende Kandidaten erreichen. Die neue Social Brand Campaign von
Monster unterstützt sie dabei. Sie nutzt die beiden beliebtesten
Social-Media-Kanäle, Facebook und Instagram, um auf die
Employer-Branding-Profile bzw. Karriereseiten der Unternehmen
aufmerksam zu machen.

Die Studie „Recruiting Trends 2017“ steht unter folgendem Link zum
Download bereit:
http://arbeitgeber.monster.de/recruiting/studien.aspx

Über Monster Deutschland:

Monster, www.monster.de, ist eines der bekanntesten privaten
Online-Karriereportale in Deutschland mit einem umfassenden Service-
und Informationsangebot rund um Beruf und Karriere. Seit über 20
Jahren unterstützt Monster weltweit Arbeitnehmer bei der Suche nach
dem richtigen Job und Arbeitgeber bei der Suche nach den besten
Talenten. Heute agiert Monster in über 40 Ländern und bietet
umfassende, hochwertige Lösungen rund um Jobsuche, Karriereplanung,
Rekrutierung und Talentmanagement. Als Pionier treibt Monster die
Branchenentwicklung durch die Nutzung fortschrittlichster
Technologien im Bereich Digital, Social und Mobile kontinuierlich
voran. Firmensitz der Monster Worldwide Deutschland GmbH ist
Eschborn. Die Monster Worldwide Deutschland GmbH ist ein
Tochterunternehmen der Monster Worldwide Inc. mit Sitz in
Massachusetts. Um mehr über monster.de zu erfahren, besuchen Sie die
Website www.monster.de. Informationen über Monster Worldwide, Inc.,
finden Sie unter http://about-monster.com.

Deutsche Presseinformationen finden Sie unter
http://info.monster.de.

*Für die aktuelle Ausgabe der Studienreihe Recruiting Trends 2017
wurden die Top-1.000 Unternehmen (Rücklaufquote 12,6%) und die 1.000
größten Unternehmen aus dem Mittelstand (Rücklaufquote 8,8%) aus
Deutschland befragt und die Ergebnisse mit den Resultaten des
Nutzungsverhalten und den Einschätzungen von über 3.400
Stellensuchenden und Karriereinteressierten verglichen. Für einen
umfassenden Überblick wurden zudem Analysen der Top 300 Unternehmen
aus der Branche IT (Rücklaufquote 12,3%) durchgeführt. Die Verteilung
der Stichproben der jeweiligen Studienteilnehmer ist gemäß dem
aktuellen Datenbankregister von Bisnode hinsichtlich der Merkmale
Umsatz, Mitarbeiterzahl und Branchenzugehörigkeit in Bezug auf die
entsprechende Grundgesamtheit repräsentativ.

Ansprechpartner für die Medien:

Monster Worldwide Deutschland GmbH

Dr. Katrin Luzar
Tel.: 06196.99 92 -688; Fax: 06196.99 92 -922; E-Mail:
katrin.luzar@monster.de

Original-Content von: Monster Worldwide Deutschland GmbH, übermittelt durch news aktuell

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