Mythos Gaunerzinken – Die Geheimsprache der Einbrecher (AUDIO)

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Anmoderationsvorschlag:

Viele von uns fallen in eine leichte Depression, wenn die Tage
kürzer werden. Man steht im Dunkeln auf und geht im Dunkeln nach
Hause. Besonders schlimm wird es jetzt, wenn die Uhren umgestellt
werden. Einbrecher dagegen haben beste Laune, denn im Schutz der
Dunkelheit können sie unerkannt in Häuser einsteigen. Doch woher
wissen die Diebe, wo es sich lohnt einzubrechen? Dabei helfen Ihnen
die sogenannten „Gaunerzinken“, die es in letzter Zeit wieder
häufiger geben soll. Was das für Zeichen sind, erklärt uns zum Tag
des Einbruchschutzes (25.10.) Helke Michael.

Sprecherin: Gaunerzinken sind alte Zeichen, mit denen sich
heutzutage Einbrecher untereinander verständigen. Mit Kreide, Kohle
oder Bleistift werden sie an Häuserwänden, Briefkästen oder Laternen
angebracht.

O-Ton 1 (Florian Lauw, 0:09 Min.): „…und sollen zeigen, ob es in
diesem Haus etwas zu holen gibt, ob hier ältere Menschen oder
alleinstehende Personen wohnen oder auch, zum Beispiel, ob es einen
Hund gibt.“

Sprecherin: Erklärt Sicherheitsexperte Florian Lauw von ABUS. Mit
auffälligem Graffiti sollte man die unscheinbaren Zeichen allerdings
nicht verwechseln. Entdecken Sie so ein Zeichen, rufen Sie die
Polizei oder entfernen Sie es, wenn es sich auf Ihrem Grundstück
befindet. Hinweise, dass Sie nicht zu Hause sind, sollten Sie aber
nie hinterlassen.

O-Ton 2 (Florian Lauw, 0:14 Min.): „Zum Beispiel überquellende
Briefkästen oder tagsüber heruntergelassene Rollläden. Auch eine
öffentliche Nachricht auf Facebook ist übrigens nicht sehr sinnvoll,
wenn Sie so etwas schreiben, wie „Juchee, morgen geht–s in den
Urlaub!“. Das ist ein wunderbarer Hinweis für jeden Einbrecher, bei
Ihnen einzubrechen.“

Sprecherin: Bitten Sie also den Nachbarn, Ihren Briefkasten zu
leeren und nutzen Sie Zeitschaltuhren, um Lichter oder Fernseher ein-
und auszuschalten. Und mit moderner Sicherheitstechnik machen Sie es
den Einbrechern richtig schwer. Die Secvest-Funkalarmanlage zum
Beispiel kombiniert…

O-Ton 3 (Florian Lauw, 0:15 Min.): „…mechanischen Schutz mit
elektronischer Alarmierung. Wenn ein Einbrecher an einem so
gesicherten Fenster hebelt, stemmen sich ihm einerseits 1,5 Tonnen
Widerstand entgegen. Gleichzeitig erfolgt eine Meldung an die
Alarmanlage. Die meisten Einbrecher lassen dann von ihrem Versuch
ab.“

Sprecherin: Moderne Funkalarmanlagen können sich außerdem direkt
mit einem Sicherheitsdienst verbinden oder per App, SMS, Email oder
Anruf mit Ihnen.

O-Ton 4 (Florian Lauw, 0:06 Min.): „Wenn man Kameras mit der
Alarmanlage koppelt, kann man im Alarmfall sogar auf dem Smartphone
sehen, was gerade zu Hause los ist.“

Abmoderationsvorschlag:

Alle 3,5 Minuten wird in Deutschland eingebrochen, so die
Statistik und viele von uns sorgen nicht vor, weil sie denken, dass
bei ihnen nichts zu holen ist. Täuschen Sie sich da nicht und tun Sie
etwas gegen Einbrecher. Wenn Sie wissen wollen, wie solche
Gaunerzinken aussehen, einfach auf die Facebookseite der Polizei
Essen gehen. Zusätzlich startet ABUS im Internet eine Themenwoche zum
Tag des Einbruchschutzes mit vielen nützlichen Infos. Mehr unter
www.abus.de.

ACHTUNG REDAKTIONEN:

Das Tonmaterial ist honorarfrei zur Verwendung. Sendemitschnitt bitte
an ots.audio@newsaktuell.de.

Pressekontakt:
Florian Lauw
Tel.: 08207/959 90 277
Mail: f.lauw@abus-sc.com

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