N24-Emnid-Umfrage zu Olympia: Mehrheit mit deutscher Medaillenausbeute zufrieden / Eher Breiten- als Spitzensport fördern / Doping vermiest Deutschen Olympia-Freude / Keine Hoffnung auf saubere Spiele

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Die deutsche Medaillenausbeute in Rio liegt weit
hinter den Olympia-Erfolgen von London zurück, und schon im Vorfeld
von Rio erschütterte der russische Dopingskandal den Glauben an
saubere Spiele. Haben die Deutschen trotzdem noch Spaß an Olympia?

In einer repräsentativen N24-Emnid-Umfrage zeigen sich 69 Prozent
der Befragten zufrieden mit der Medaillenausbeute des deutschen
Teams. Nur 8 Prozent der Befragten sind unzufrieden mit den
Leistungen in Rio.

Bei der Sportförderung würden die meisten Deutschen aber künftig
eher auf den Breitensport setzen: 73 Prozent der Befragten finden, es
solle der Breitensport gefördert werden, nur 10 Prozent der Deutschen
möchten eher den Spitzensport fördern. 11 Prozent befürworten eine
gleichmäßige Förderung von Breiten- und Spitzensport.

Der Doping-Skandal um das russische Team hat den Deutschen auf die
Olympia-Stimmung geschlagen: 55 Prozent der Befragten sagen, die
Olympischen Spiele hätten durch die Doping-Affäre für sie persönlich
an Wert verloren. 42 Prozent der Deutschen sehen den Wert der Spiele
nicht durch den Doping-Skandal beeinträchtigt.

Doping wird wohl auch in Zukunft zu Olympia gehören, befürchten
die Deutschen. Nur 14 Prozent der Befragten halten dopingfreie Spiele
für wahrscheinlich – 84 Prozent der Deutschen meinen, auch künftig
werden Athleten zu Dopingmitteln greifen.

Frei zur Verwendung bei Nennung der Quelle N24/ Emnid.

Feldzeit: 17.08.2016
Befragte: ca. 1.000

Pressekontakt:
N24 Programmkommunikation
E-Mail: presseteam@weltn24.de
Twitter: @N24

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