N24-Emnid-Umfrage zur Flüchtlingspolitik: Seehofers Konfrontationskurs findet vor allem in Ostdeutschland Anklang / Dennoch wird Merkel am ehesten die Lösung der Krise zugetraut

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Bundeskanzlerin Angela Merkel, CSU-Chef Horst
Seehofer und der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel werden am Wochenende
zur weiteren Vorgehensweise in der Flüchtlingskrise beraten. Vor den
Gesprächen sind die Deutschen in ihrer Haltung gespalten.

44 Prozent der Befragten stützen in einer N24-Emnid-Umfrage den
Kurs des bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer gegen
Bundeskanzlerin Angela Merkel – und befürworten einen offenen Bruch,
wenn Merkel nicht auf Seehofers Ultimatum zur Eindämmung des
Flüchtlingsstroms eingeht. 45 Prozent sind gegen die offene
Konfrontation.

Bei den Ostdeutschen können sich sogar 61 Prozent mit dem harten
Kurs des bayerischen Ministerpräsidenten anfreunden, in seinem
eigenen Bundesland dagegen nur 42 Prozent – und dort damit weniger
als im Gesamtbild aller Deutschen.

64 Prozent aller Befragten können sich vorstellen, osteuropäischen
Ländern EU-Mittel zu streichen, wenn sie sich weiter weigern,
ebenfalls Flüchtlinge aufzunehmen. 32 Prozent lehnen dieses
Druckmittel ab.

Angela Merkel wird von den Deutschen am ehesten die Lösung der
Krise zugetraut: 40 Prozent halten sie in der Flüchtlingsfrage am
besten für eine Lösung geeignet. Horst Seehofer trauen dies 24
Prozent zu, Sigmar Gabriel nur acht Prozent der Befragten.

Frei zur Verwendung bei Nennung der Quelle N24/ Emnid.

Feldzeit: 21.10.2015
Befragte: ca. 1.000

Pressekontakt:

N24 Programmkommunikation
E-Mail: presseteam@weltn24.de
Twitter: @N24

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