Natalia Wörner: „Bedürfnis nach Heimat ist elementar“

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Schauspielerin fordert im Magazin Reader–s
Digest dazu auf, Flüchtlingen zu helfen

Mit Blick auf die Flüchtlingsströme aus Afrika und Asien hat
Schauspielerin Natalia Wörner einen gesamtgesellschaftlichen Kraftakt
gefordert. „Es ist bitter mit ansehen zu müssen, dass sich die
europäischen Länder nicht einmal über Aufnahmequoten einigen können“,
sagte die 47-Jährige im Interview mit dem Magazin Reader–s Digest
(September-Ausgabe). Die Gesellschaft müsse „eine Haltung entwickeln,
die sich an unseren Möglichkeiten orientiert und nicht nur an unseren
Ängsten“. Die Bürger sollten aktiv werden „und für andere Menschen
Zeichen setzen, die Berührungsängste oder Vorurteile gegenüber
Fremden haben“. Deutschland habe mit seiner Geschichte beim Thema
Flüchtlinge eine besondere Verantwortung, zumal es „politisch stabil
und wirtschaftlich potent“ sei. Wörner wörtlich: „Welchen Grund kann
es also geben, Menschen in Not die nötige Hilfe zu verweigern?“

Wörner selbst geht mit gutem Beispiel voran. Zusammen mit dem
Sänger Herbert Grönemeyer und dem Fußballer Mesut Özil übernimmt sie
die Patenschaft für die ARD-Themenwoche Heimat (4. bis 10. Oktober).
„Wir leben in einer Welt, in der das Bedürfnis nach Heimat im
übergeordneten Sinn elementar ist, weil wir alle an einer permanenten
Überforderung entlangschrammen.“ Man müsse offen darüber diskutieren,
was es für Menschen bedeutet, „ihre Heimat verlassen zu müssen und
vielleicht nie mehr wiederzubekommen“.

Die gebürtige Stuttgarterin hat vor vier Jahren bei den
Dreharbeiten zur Kinokomödie Die Kirche bleibt im Dorf ihre alte
Liebe zu Schwaben wiederentdeckt. Im Juni 2015 gab sie ihr Buch
Heimat-Lust heraus, in dem sie die Geschichte Deutschlands mit der
Geschichte ihrer Familie verknüpft. Wörner räumt in dem Interview mit
dem Magazin Reader–s Digest ein, dass sie in den vergangenen Jahren
einen neuen Bezug zum Thema Heimat entwickelt habe. Während sie unter
der Woche in Berlin lebe, verbringe sie die Wochenenden mit ihrem
Sohn auf einem alten Landgut in Brandenburg. „Ich finde es schön,
einen Ort zu haben, an dem es nichts gibt außer mir und Menschen, die
mir wichtig sind“, sagt die erfolgreiche Schauspielerin. Der Hof sei
für sie und ihren Sohn „ein Stück innere Heimat geworden“.

Für weitere Informationen zu diesem Reader–s Digest-Thema stehen
wir Ihnen gerne zur Verfügung. Die September-Ausgabe von Reader–s
Digest Deutschland ist ab Montag, 31. August, an zentralen Kiosken
erhältlich.

Artikel aus der September-Ausgabe zum Download:
http://www.readersdigest.de Auf „Unternehmen“ und dann auf „Service
für Journalisten“ klicken (Rubrik Magazin Reader–s Digest)

Pressekontakt:
Reader–s Digest Deutschland: Verlag Das Beste GmbH,
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