Neue Presse Hannover: Koalitionsfraktionen: Entscheidung für Gorleben war „beispielhaft“

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Die Bundestagsfraktionen von Union und FDP halten
die Entscheidung für das Endlager Gorleben nach wie vor für richtig.
Dies geht aus der Bewertung der Koalition zum Untersuchungsausschuss
„Gorleben“ hervor, die in den Abschlussbericht einfließen wird, wie
die Neue Presse aus Hannover online berichtet. In der Bewertung heißt
es: „Auch die Entscheidung für den Salzstock Gorleben als
Erkundungsstandort für ein mögliches Endlager im Jahr 1977 ist
nachvollziehbar, schrittweise und nach wissenschaftlich abgesicherten
Kriterien erfolgt.“ Sie habe nicht nur dem damaligen Stand von
Wissenschaft und Technik entsprochen, „sondern war auch aus heutiger
Sicht geradezu beispielhaft und fortschrittlich“. Nach Auffassung der
Union und der FDP hat es deshalb „nie Anlass gegeben“, an der Eignung
des Salzstockes Gorleben „für ein Endlager für alle Arten von
radioaktiven Abfällen zu zweifeln“.

Die Opposition stimmt ihre Bewertung zurzeit noch ab. Sie will sie
morgen in Berlin vorstellen. SPD, Grüne und Linke hatten im
Gorleben-Ausschuss versucht, die Wahl für den niedersächsischen
Standort vor allen als politische Entscheidung darzustellen.

Auch beim Kompromiss für ein Endlagersuchgesetz ist Gorleben von
Bedeutung. Gerade im Rot-Grün regierten Niedersachsen wird der
Salzstock nach wie vor kritisch gesehen. Nun soll eine
Enquete-Kommission Kriterien zusammenstellen, mit deren Hilfe
potenzielle Endlager ausgewählt werden. Gorleben wird dabei nicht
ausgeschlossen.

Pressekontakt:
Neue Presse Hannover
Udo Harms
Telefon: +49 (0)511 51 01-22 73
harms@neuepresse.de

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