Neue Studie: „Windgas“ macht die Energiewende sicher und senkt Kosten / Einladung zur Pressekonferenz

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Für das Gelingen der Energiewende im
Stromsektor wird es nicht ausreichen, nur Produktionsanlagen für
erneuerbare Energien auszubauen. Denn Wind- und Solarkraftwerke
speisen eine je nach Wetter fluktuierende Leistung ins Stromnetz ein.
Bei Flauten oder in Phasen mit wenig Sonnenlicht werden deshalb
ökologische Speicher wichtig. In Zeiten mit viel Wind und Sonne
nehmen sie Windgas auf – Wasserstoff und Methan, die aus
überschüssigem Wind- und Solarstrom erzeugt werden können. Die
deutschen Speicherkapazitäten reichen aus, um die Energieversorgung
bis zu drei Monate durch aus Windgas erzeugten Strom zu sichern.

Dass Windgas so die Energiewende stabilisieren kann, belegt eine
neue Studie der Forschungsstelle Energienetze und Energiespeicher an
der OTH Regensburg und des Berliner Analyseinstituts Energy
Brainpool, die im Auftrag von Greenpeace Energie erstellt wurde.
Darin wurde untersucht, wie ein künftiges Stromsystem in Deutschland
mit und ohne Windgas aussehen würde: Schon vom Jahr 2035 an wäre die
Stromversorgung mit Hilfe der Windgas-Technologie günstiger als ohne,
so die Analyse. Zudem würden fortan jährlich Milliardenbeträge
eingespart. Darüber hinaus wäre es mit Hilfe von Windgas möglich, bis
2050 eine Stromversorgung aus 100 Prozent erneuerbaren Energien zu
erreichen, statt der von der Bundesregierung angestrebten 80 Prozent
– und das zu deutlich geringeren Kosten.

Diese und andere Ergebnisse der Studie wollen wir Ihnen gerne
vorstellen und laden Sie deshalb herzlich ein zur

Pressekonferenz am Montag, 24. August, um 10.30 Uhr

in den Räumen des Bundesverbands Erneuerbare Energie e.V. (BEE),
Invalidenstraße 91, 10115 Berlin (5. Etage).

Als Gesprächspartner stehen Ihnen zur Verfügung:

– Prof. Dr.-Ing. Michael Sterner, Forschungsstelle Energienetze
und Energiespeicher, OTH Regensburg, Leiter der Studie

– Thorsten Lenck, Energy Brainpool

– Marcel Keiffenheim, Leiter des Bereichs Politik und
Kommunikation, Greenpeace Energy

Über Ihre Teilnahme würden wir uns sehr freuen. Bitte bestätigen
Sie uns Ihr Kommen per E-Mail an presse@greenpeace-energy.de.

Bei weiteren Rückfragen, für die Vereinbarung von Interviewanfragen
oder die Anforderung von Pressematerialien wenden Sie sich bitte
direkt an:

Michael Friedrich, Pressesprecher Greenpeace Energy eG
Telefon 040 / 80 81 10 655, Mobil 0151 / 42 64 89 55,
michael.friedrich@greenpeace-energy.de

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