Neue Studie zu Chinas Staatswirtschaft

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EU-Industrie: Chinas Staatskapitalismus größte
Bedrohung für EU-Jobs

Hunderte nationale, regionale und sektorale 5-Jahres-Pläne,
massive staatliche Kontrolle, Verdopplung der Industriesubventionen
innerhalb von nur fünf Jahren, Staatsfinanzierung für Dumpingexporte
u.a. nach Europa – eine Studie von THINK!DESK China Research &
Consulting stellt in bisher einzigartiger Detailtiefe die
Staatswirtschaft der Volksrepublik China dar.

Die Studie wurde heute von der europäischen Industrieinitiative
AEGIS EUROPE vor Abgeordneten des Europäischen Parlamentes
vorgestellt. AEGIS EUROPE ist ein Zusammenschluss von über 25
europäischen Industrieverbänden, die sich für industrielle
Wertschöpfung in Europa und fairen und freien Handel einsetzen.

Professor Dr. Markus Taube, Autor der Studie: „China ist bei
weitem keine Marktwirtschaft. Staatliche Planung und Subventionen
prägen nach wie vor die DNA von Chinas Wirtschaft.“

Die Studie ist ein zentraler Beitrag zur Debatte um den
handelsrechtlichen Status als Marktwirtschaft oder
Nicht-Marktwirtschaft. Würde die EU Chinas Forderung nachkommen, den
Marktwirtschaftsstatus zu gewähren, hätte dies zur Folge, dass
zukünftig keine wirkungsvollen Maßnahmen mehr gegen illegales
chinesisches Dumping ergriffen werden könnten. Aus Sicht der
europäischen Industrie würde dies zum Verlust von Hundertausenden
Arbeitsplätzen führen.

Milan Nitzschke, Sprecher von AEGIS EUROPE: „Eine EU, die Jobs,
Innovation und industrielles Wachstum will, darf China nicht den
Marktwirtschaftsstatus geben, ohne dass China eine Marktwirtschaft
ist. Stattdessen muss die Kommission schnellstmöglich Gespräche mit
ihren wichtigsten Partnern wie den USA, Japan, Kanada und anderen
aufnehmen. Die Frage, wie man im Wettbewerb mit einer
hochsubventionierten Planwirtschaft umgeht, stellt sich für jede
Marktwirtschaft gleich.“

Eine Zusammenfassung der Studie Assessment of the normative and
policy framework governing the Chinese economy and its impact on
international competitionsteht unter www.aegiseurope.eu zum Download
bereit.

Pressekontakt:
AEGIS EUROPE
media@aegiseurope.org
www.aegiseurope.org

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