Neue Studie zur Parknutzung: Die größten Probleme im Park sind Müll und fehlende Toiletten

Abgelegt unter: Umfrage |





Nach einer bundesweiten Studie zur „Städtischen Parknutzung“ im Auftrag des Bezirksamtes Berlin-Mitte, der „Mensch und Hund AG Moabit“ und unterstützt vom Quartiermanagement Moabit-Ost sind die Hauptprobleme in öffentlichen Parks „Müll“ und eine „fehlende öffentliche Toilette“. Die Parknutzer wünschen sich am meisten mehr Mülleimer, die häufiger geleert werden und vor Tieren sicher verschlossen sind. Dann folgen auf der Wunschliste eine öffentliche Toilette, ein Hundeauslauf und zusätzliche Sitzgelegenheiten. Durchschnittlich gehen die befragten 74 Mal im Jahr in den Park. Jeder Parkbesuch dauert 64 Minuten. 54% der Befragten wohnen unter 1.000 Meter von ihrem Lieblingspark entfernt. Von den 620 Befragten nutzen 25% den Park zum Spazierengehen, 16% für Sport und 14% für den Hundeauslauf.

Hundehalter nutzen mit 194 Besuchen pro Jahr 2,7mal häufiger die städtischen Parks als Nicht-Hundebesitzer. Ein Anteil von 36% der Befragten sind Hundehalter. Aufgrund der Nutzungshäufigkeit sind Hundehalter die Hauptnutzergruppe in städtischen Parks. Zehn Prozent der Nicht-Hundehalter empfinden Hunde in Parks als störend. Obwohl 58 Prozent gegen eine weitere Trennung der Nutzergruppen (Sportler, Hundehalter, Familien…) sind, bewerten die Hälfte der Befragten die Errichtung eines Hundegartens für eine gute Idee. 32 Prozent sind davon überzeugt, dass es die Situation verbessern würde. Die größten Bedenken gegenüber eines Hundegartens (15%) sind die zunehmende Abgrenzung von Hundehaltern und der Aufruf zu mehr Toleranz untereinander. Die aktuelle Situation in Bezug auf Häufigkeit der Konflikte, Heftigkeit und Rücksichtnahme wird als eher positiv bewertet. Hundehalter wohnen näher an ihrem Lieblingspark als Nicht-Hundehalter. Dass ein Hundeauslauf in einem Park einen nennenswerten Hundetourismus auslöst, konnte nicht beobachtet werden.

Die komplette Studie zum Download finden Sie unter: http://www.lassewalter.com/studie-parknutzung.html

Hintergrund der Studie
Im stark wachsenden Berliner Bezirk Moabit gründete sich die „Mensch und Hund AG“ mit Unterstützung des Quartiersmanagements Moabit Ost, die sich zur Aufgabe gesetzt hat, das Zusammenleben zwischen Mensch und Hund im Bezirk Moabit zu verbessern. Im Mai 2015 sagte das Bezirksamt Berlin Mitte nach 5 Jahren Einsatz der AG eine Fläche im Fritz-Schloss-Park ab Frühjahr 2016 für ein Jahr auf Probe zu. Diese Studie soll die Errichtung des Hundegartens begleiten und offene Fragen aller involvierten Gruppen, Ämter und Institutionen klären. http://moabit.hundeshauptstadt.de/

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