Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar Cybermobbing nimmt an Bedeutung zu Raus aus der Anonymität MATTHIAS BUNGEROTH

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Die sprichwörtliche Frotzelei auf dem Schulhof
hat es wohl immer gegeben. Doch despektierliche Sprüche, Fotos oder
Videos über einen anderen Menschen im Internet zu verbreiten hat eine
andere Qualität. Denn solche Attacken, die der Ausgrenzung dienen,
verbreiten sich dort rasend schnell, sind oft nie wieder gänzlich zu
tilgen. Das sogenannte Cybermobbing unter Schülern ist deshalb mehr
als ernst zu nehmen. Während es die Täter zunächst als pure Spielerei
ansehen, leiden die Opfer darunter oft jahrelang; sie werden krank,
die schulischen Leistungen gehen zurück. Eine wichtige Erkenntnis aus
dem Geschehen kann nur lauten: Die Attacken müssen so schnell wie
möglich benannt, Beweismittel wie Ausdrucke sichergestellt werden.
„Raus aus der Anonymität des Netzes“, muss die Devise lauten. Denn
sie verschafft zunächst den Tätern den Mut für ihr Handeln. Falsche
Scham ist hier nicht angebracht. Im schulischen Umfeld sollte schnell
auszumachen sein, wer für die Attacken verantwortlich ist. Zugleich
mindert das die Gefahr, dass die Opfer von heute zu Tätern von morgen
werden.

Pressekontakt:
Neue Westfälische
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