Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar Provokationen auf den Golanhöhen Verworren und stetig gefährlicher BERNHARD HÄNEL

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Der syrische Präsident Baschar al Assad lässt
nichts unversucht, den Krieg im eigenen Land in die Nachbarstaaten zu
exportieren. Am meisten gefährdet ist Israel, wo von seinen Militärs
immer wieder in der Hoffnung auf einen größeren Flächenbrand kleinere
Scharmützel angezettelt werden. Assad setzt in seiner Verblendung auf
die Solidarität der arabischen Staaten, wenn es ihm gelänge, Israel
zu einer Intervention zu provozieren. Dabei hat Israel längst seine
rote Linie klargemacht und wird auch – anders als US-Präsident Obama
– dazu stehen: Syrische Waffenlieferungen an die libanesische
Hisbollah würden den sofortigen Einsatz der israelischen Armee
zumindest im Südlibanon nach sich ziehen. Wirklich gefährlich würde
es, wenn die ständigen Provokationen auf den Golanhöhen bereits von
der Hisbollah ausgingen. Dies ist nicht ganz auszuschließen, da
Israels Todfeinde inzwischen an der Seite Assads gegen die
Aufständischen kämpfen. Immer verworrener und stetig gefährlicher
wird die Lage am südöstlichen Rand des Mittelmeers. Assads Truppen
wie seine Gegner agieren immer brutaler. Teile der islamistischen
Opposition sollen sogar vom syrischen Geheimdienst finanziert sein.
Es ist an der Zeit, dass Russland und die USA eine Lösung erarbeiten.

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