Neue Westfälische (Bielefeld): KOMMENTAR Rechtliche Betreuung Dilemma HUBERTUS GÄRTNER

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Die Menschen am Rande der Gesellschaft haben
keine Lobby, sie werden häufig allein gelassen. Doch ihren Helfern
geht es kaum besser. Auch für ihre Anliegen hat niemand ein Ohr. Mit
diesen dürren Worten kann man das Dilemma der rechtlichen Betreuung
zusammenfassen. Es ist leider eine Tatsache, dass immer mehr Menschen
nicht mehr in der Lage sind, ihre Angelegenheiten selbst zu regeln.
Psychisch krank, arbeitslos und verschuldet – zumeist kommt bei ihnen
einiges zusammen. Aus dem Dickicht der vielen Paragrafen gibt es für
sie allein kein Entrinnen. Zwar wäre es wünschenswert, mehr
Ehrenamtliche als Betreuer zu gewinnen. Doch das ist kaum möglich,
weil sie schnell überfordert wären. Also braucht es professionelle
Betreuer. Ihre Arbeit ist nicht hoch genug einzuschätzen. Sie spart
viel Geld, indem sie zum Beispiel Heimaufenthalte vermeidet. Die
Betreuer müssen besser entlohnt werden, damit sie mehr Zeit für ihre
Klienten haben!

Pressekontakt:
Neue Westfälische
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Telefon: 0521 555 271
nachrichten@neue-westfaelische.de

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