Neue Westfälische (Bielefeld): AfD erwägt Waffeneinsatz gegen Flüchtlinge Absurder Masterplan Jörg Rinne

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Es ist ein kühl kalkulierter Skandal. AfD-Chefin
Frauke Petry setzt auf die Reflexe der öffentlichen politischen
Debatte und provoziert mit ihren Äußerungen zum Schusswaffengebrauch
gegen Flüchtlinge an den deutschen Grenzen. Der Plan geht auf –
Empörung aller Orten, und die Rechtspopulisten beherrschen einmal
mehr die Schlagzeilen des Wochenendes. Dass dieser politische
Masterplan funktioniert, beweisen auch die neuesten Umfragewerte. Die
AfD wächst zur drittstärksten Kraft im Land heran. Und wie agieren
die etablierten Parteien angesichts dieses Trends? Zunächst einmal
höchst verunsichert, hilflos. Zum Teil verweigern sie die
medial-politische Debatte. Ganz nach dem Motto: Was ich ausblende,
findet nicht statt. Welch folgenschwerer Irrtum! Auch wenn es wehtut,
sich mit dem kruden Weltbild der Petrys, Gaulands und Co.
auseinandersetzen zu müssen, – nur im Streit kann den Populisten die
Stirn geboten werden. Fragen wir also Frauke Petry, ob sie wirklich
die Verantwortung dafür übernehmen wird, den Schießbefehl an den
deutschen Grenzen zu geben. Fragen wir sie, was sie empfinden wird,
wenn Männer, Frauen und Kinder in ihrem Auftrag getötet werden. An
dieser Stelle wird sehr schnell klar, wie absurd diese Forderung ist
und wie wenig Substanz die AfD zu bieten hat. Es gibt einen
gewaltigen Unterschied zwischen politischer Rhetorik und praktischer
Politik. Zu letzterer zählt in unserem Land auch Nächstenliebe und
Barmherzigkeit. Werte, die sich auch im Wahljahr 2016 durchsetzen
werden.

Pressekontakt:
Neue Westfälische
News Desk
Telefon: 0521 555 271
nachrichten@neue-westfaelische.de

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