Neue Westfälische (Bielefeld): Arbeitgeberverband stoppt Vertrieb eines Schulbuchs Paradebeispiel für den Unterricht Carolin Nieder-Entgelmeier

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In einem Brandbrief echauffiert sich Peter
Clever, Chef des Arbeitgeberverbands, über das Schulbuch „Ökonomie
und Gesellschaft“ der Bielefelder Herausgeberin Bettina Zurstrassen.
Vor allem im Kapitel zum Thema Lobbyismus werde ein „monströses
Gesamtbild von intransparenter und eigennütziger Einflussnahme der
Wirtschaft auf Politik und Schule gezeichnet“, schreibt Clever – und
schafft damit ungewollt ein Paradebeispiel für den
Wirtschaftsunterricht. Der Arbeitgeberverband nimmt mit der
Forderung, den Vertrieb des Schulbuchs zu verbieten, eigennützigen
Einfluss auf Politik und Schule. Mit kräftiger Unterstützung des
Innenministeriums. Ohne wissenschaftliche Überprüfung und nur
aufgrund eines Schreibens hat das Innenministerium als verlängerter
Arm des Arbeitgeberverbandes ein Vertriebsverbot verhängt. Damit
beschädigt das Innenministerium nicht nur das Ansehen der betroffenen
Autoren, die sich wissenschaftlich mit dem Thema Lobbyismus
auseinandergesetzt haben, sondern vor allem das eigene Image als
unabhängig agierende Behörde.

Pressekontakt:
Neue Westfälische
News Desk
Telefon: 0521 555 271
nachrichten@neue-westfaelische.de

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