Neue Westfälische (Bielefeld): Automobil-Experte für Änderung des VW-Gesetzes

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Bielefeld. Der Automobilwirtschaftsexperte
Ferdinand Dudenhöffer hält eine Änderung des VW-Gesetzes für nötig,
um weitere Skandale im Volkswagen-Konzern künftig zu verhindern. Im
Interview mit der in Bielefeld erscheinenden Neuen Westfälischen
(Montagsausgabe) sagte er: „Das VW-Gesetz muss geändert werden,
Niedersachsen könnte seine Beteiligung an den Bund abgeben.“ Die
durch das Gesetz festgeschriebene Stellung des Landes Niedersachsen
beim Volkswagen-Konzern führe dazu, dass die Arbeitnehmervertreter im
Aufsichtsrat bei Entscheidungen, die die Arbeitsplätze betreffen,
stets mit 70 Prozent der Stimmen rechnen könnten. Wichtige
Veränderungen zur Verbesserung der Kostenstruktur seien dadurch
unmöglich, VW müsse immer andere Wege zum Sparen finden. Letztlich
seien auf diese Struktur neben dem aktuellen Abgasskandal auch andere
Affären der vergangenen Jahre bei VW zurückzuführen.

Pressekontakt:
Neue Westfälische
News Desk
Telefon: 0521 555 271
nachrichten@neue-westfaelische.de

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