Neue Westfälische (Bielefeld): Behörde prüft Inkontinenzprodukte Qualität wird auch verlangt Martin Fröhlich

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Auf den ersten Blick löst die Aktion des
Bevollmächtigten für Pflege ein Schmunzeln aus. Karl-Josef Laumann
lässt sich Windeln schicken. Das ist so einmalig, dass man es
zunächst fast nicht für möglichen hält. Doch dem Mann in Berlin ist
es Ernst. Manche mögen die poltrige Art des Westfalen nicht. Doch in
einem Punkt hat Laumann schon häufig überzeugt: er packt zu, er kann
sich in ein Thema verbeißen. Egal, ob er dabei jemandem auf die Füße
tritt. Damit hat die Bundesregierung den Richtigen zum
Patientenbeauftragten und Pflegebevollmächtigten gemacht. In Zeiten,
in denen Krankenkassen wieder Defizite ausweisen und Pflegekassen
perspektivisch auf deutliche Zuschüsse angewiesen sind, darf trotz
aller Sparsamkeit nicht der Sinn des Ganzen verloren gehen. Es bringt
nichts, wenn eine Krankenkasse ein Hilfsmittel ausschreibt, den
billigsten Anbieter wählt und damit nur Probleme für die Versicherten
verursacht, weil die im schlimmsten Fall mit minderwertigen Produkte
klarkommen müssen. Das Gesetz zu den Ausschreibungen gibt eindeutig
beides vor: Sparsamkeit und Qualität. Wenn sich das nicht miteinander
vereinbaren lässt, muss nachjustiert werden. Vielleicht braucht es
gerade so eine Aktion wie den Windeltest, um das allen klar zu
machen.

Pressekontakt:
Neue Westfälische
News Desk
Telefon: 0521 555 271
nachrichten@neue-westfaelische.de

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