Neue Westfälische (Bielefeld): Bürger wollen gegen Regioport Minden klagen Die Richtung stimmt MATTHIAS BUNGEROTH

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Man kann es drehen und wenden, wie man will: In
einem dichtbesiedelten Industrieland wie der Bundesrepublik
Deutschland haben fast alle Infrastrukturbauprojekte auch
unmittelbare Auswirkungen auf die Bürger: Verkehr erzeugt Lärm,
Abgase und mitunter auch Gefahren durch Transporte gefährlicher
Güter. All dies jedoch müssen wir alle bis zu einer gewissen Grenze
aushalten, wenn wir nicht wollen, dass unser Wirtschaftssystem völlig
kollabiert. So ist es auch mit dem Regioport-Projekt in Minden.
Dieser neue Hafen soll gewährleisten, dass künftig mehr Güter über
den Wasserweg in unsere Region gelangen können. Blicken wir auf den
ständig steigenden Schwerlastverkehr auf unseren Fernstraßen, kann
man dies nur begrüßen. Gerichte werden letztlich entscheiden, ob der
künftig dort zu erfolgende Umschlag von Chemikalien die gesetzlichen
Bestimmungen erfüllt und somit auch von den nächsten Anwohnern zu
erdulden ist. So sind die Abläufe in einem Rechtsstaat, und das ist
richtig so. Die verkehrs- und finanzpolitische Abwägung bei diesem
Projekt dauerte viele Jahre und ist nun beendet. Sie sollte auf
keinen Fall noch einmal aufgerollt werden.

Pressekontakt:
Neue Westfälische
News Desk
Telefon: 0521 555 271
nachrichten@neue-westfaelische.de

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