Neue Westfälische (Bielefeld): Dicke Menschen werden ausgegrenzt Traut Euch, das Walross zu sein Thomas Klüter

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Hand aufs Herz, wer hat nicht schon mal einen
stark übergewichtigen Menschen gesehen und gedacht „Puh, etwas
weniger essen wäre eine gute Idee“. Fast jeder hat schon an sich
selbst herunter geguckt und Fettpölsterchen entdeckt, die da nicht
sein sollten oder aber die Rippen bemängelt, die zu deutlich hervor
treten. Ob zu dick oder zu dünn, die meisten Menschen jagen einem
Ideal hinterher, einer Traumfigur, die nur in den seltensten Fällen
irgendwas mit der Realität zu tun hat. Dieses Idealbild wird uns
allen aufgedrückt. In Kinofilmen, im Fernsehen und vor allem in der
Werbung. Die fragt zum Beispiel provokativ, ob man als Kunde lieber
„Meerjungfrau oder Walross“ sein will. Das klingt so, als hätte man
die Wahl. Das ist diskriminierend für Dicke und für Walrösser. Aber
was eigentlich ist so schlecht daran, ein Walross zu sein? Ein
Walross und trotzdem glücklich? Auch Kinder und Jugendliche nehmen
die Idealisierung aus den Medien auf. Und sie beginnen, an sich
selbst zu zweifeln, weil sie glauben, nicht gut genug zu sein.
Treiben vielleicht Sport, um abzunehmen. Bewegung tut natürlich gut.
Klar ist es gesund, Sport zu treiben. Die Motivation, Sport zu
treiben, sollte aber der Spaß an der Bewegung und der Wunsch nach
Fitness sein und nicht die Angst vor ein paar Kilo zu viel auf den
Rippen.

Pressekontakt:
Neue Westfälische
News Desk
Telefon: 0521 555 271
nachrichten@neue-westfaelische.de

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