Neue Westfälische (Bielefeld): Dr. Oetker fährt Palmöl-Verwendung zurück: „Suchen Rezept-Alternativen“

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Bielefeld. Auf die Kritik von Frankreichs
Umweltministerin Ségolène Royal an der Verwendung von Palmöl in der
Herstellung unter anderem von Nutella und anderen Produkten hat auch
der Bielefelder Nahrungsmittelkonzern Dr. Oetker reagiert, der in
bestimmten Produkten ebenfalls das wegen seiner schädlichen
Umweltwirkung kritisierte Öl verwendet, Auf Anfrage der in Bielefeld
erscheinenden Neuen Westfälischen (Donnerstagausgabe) teilte Dr.
Oetker mit, Palmöl biete besondere technologische Eigenschaften, die
mit anderen Ölen nur schwer erreicht werden können. So sei es z. B.
sehr stabil gegenüber Hitze und Oxidation. „Dr. Oetker verarbeitet
grundsätzlich nur eine sehr geringe Menge Palmöl in den Produkten.
Bei einigen Produktsortimenten haben wir Palmöl bereits gegen andere
pflanzliche Öle und Fette ausgetauscht“, heißt es weiter. Dies sei
jedoch aufgrund der bereits aufgeführten Eigenschaften nicht für
alle Produkte möglich. Man arbeite jedoch daran, rezeptorische
Alternativen zu finden. Dr. Oetker verwende bei seinen Produkten nur
nachhaltig produziertes Palmöl, das nach den Kriterien der RSPO
(Roundtable on Sustainable Palm Oil) zertifiziert sei. Diese
Initiative hat das Ziel nachhaltige Anbaumethoden für Palmöl zu
fördern und so die Umweltschädigung zu begrenzen, so die
Stellungnahme des Konzerns.

Pressekontakt:
Neue Westfälische
News Desk
Telefon: 0521 555 271
nachrichten@neue-westfaelische.de

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