Neue Westfälische (Bielefeld): EU-Außenpolitiker Brok kritisiert Geheimdienste

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Elmar Brok (CDU), Vorsitzender des Ausschusses
für Auswärtige Angelegenheiten des Europäischen Parlaments,
kritisiert nach den Anschlägen in der belgischen Hauptstadt Brüssel
die Zusammenarbeit der europäischen Geheimdienste. Der in Bielefeld
erscheinenden Tageszeitung Neue Westfälische (Mittwochausgabe) sagte
Brok: „Wir haben Europol. Europol soll Terrorismus und Organisierte
Kriminalität europaweit bekämpfen. Nach meinen Informationen ist es
aber so, dass nur fünf Länder Europol ihre geheimen Informationen zur
Verfügung stellen. Auf diese Art und Weise kann man ein
grenzüberschreitendes Phänomen nicht bekämpfen.“ Die 28 Innenminister
der EU sollten seiner Meinung nach zum Datenaustausch gezwungen
werden. Der IS sei eine gemeinsame Bedrohung, die eine klare
Kriegsstrategie habe. Einzelne Terroristen außerhalb Syriens zu
platzieren habe zum Ziel, die angegriffenen Länder zu zerstören. Bei
den Tätern handele es sich nicht um fanatisierte Einzeltäter, sondern
um strategisch eingesetzte Terroristen. „Wir müssen da
zusammenkommen, damit diese Minderheit – die sie ja nur ist –
bekämpft werden kann“, so Brok.

Pressekontakt:
Neue Westfälische
News Desk
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