Neue Westfälische (Bielefeld): Ex-RAF-Mitglieder sollen Raubüberfälle begangen haben Der lange Schatten matthias Bungeroth

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Bei den meisten Bürgern dürfte das Kürzel schon
fast in Vergessenheit geraten sein. RAF – diese Buchstaben stehen
nicht nur für den Namen „Rote-Armee-Fraktion“, wie sich die
kriminelle Organisation nannte, sondern vor allem für Straftaten der
RAF-Terroristen, die bis heute als eine der größten Herausforderungen
für die Regierungen der Bundesrepublik Deutschland gelten. Nun
bringen Überfalle auf Geldtransporter in Niedersachsen im Jahr 2015
all diese Ereignisse wieder schlagartig ins Bewusstsein der
Öffentlichkeit – wurden am Tatort doch DNA-Spuren von drei seit
Jahrzehnten gesuchten Ex-RAF-Mitgliedern gefunden. Der Verlauf dieser
jüngsten Tat, die dazu gedient haben könnte, den Lebensunterhalt der
untergetauchten Täter von einst heute zu sichern, lässt nach wie vor
erschaudern. Bestens mit Waffen ausgerüstet und mit rücksichtsloser
Brutalität gingen die Täter vor. So kannte man es von der RAF der
1970er bis 1990er Jahre. 34 Menschen wurden durch die RAF ermordet,
darunter Siegfried Buback, Jürgen Ponto und Hanns-Martin Schleyer.
Der lange Schatten des Terrorismus hat die Ermittler nun wieder
eingeholt.

Pressekontakt:
Neue Westfälische
News Desk
Telefon: 0521 555 271
nachrichten@neue-westfaelische.de

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