Neue Westfälische (Bielefeld): GdP hält Zug-Marshalls für sinnvoll Macht die Bahn endlich sicherer Tobias Schreiner

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Der vereitelte Thalys-Anschlag zeigt uns auf
erschreckende Weise, wie verwundbar wir für Terroranschläge sind.
Dass es bei dem Vorfall an der belgisch-französischen Grenze keine
Toten gegeben hat, grenzt an ein Wunder. Wer die Sicherheitsstandards
von Flughäfen und Bahnhöfen vergleicht, braucht nicht lang, um zu
begreifen, dass es in deutschen Zügen nur ein wenig Entschlossenheit
und eine geladene Waffe braucht, um ein Blutbad anzurichten. Keine
Bodyscanner, keine Gepäckkontrollen, kaum Wachpersonal. Wer einmal
nachts im Zug von einer Gruppe Betrunkener angepöbelt wurde, weiß,
dass man im Zug ganz schnell auf sich allein gestellt sein kann. Zwar
gibt es in jedem Zug Überwachungskameras, doch der Lockführer sitzt
sehr weit weg und selbst der bestausgebildete Schaffner ist im
Notfall auch nur Statist. Der Dauereinsatz von speziell geschulten
Sicherheitskräften der Bundespolizei darf keine Frage des Geldes
sein. Die Bundesregierung muss sich endlich ein vernünftiges Konzept
für die Sicherheit in Zügen überlegen. Damit wir uns am Ende nicht
wieder fragen müssen: Wie konnte das passieren?

Pressekontakt:
Neue Westfälische
News Desk
Telefon: 0521 555 271
nachrichten@neue-westfaelische.de

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