Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar: Das schwierige Management des Weltkulturerbes Corvey Der gemeinsame Wille zählt MATTHIAS BUNGEROTH

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Ja, es gibt allen Grund zum Feiern in und um
Höxter. Durch die Anerkennung des Karolingischen Westwerks und der
Civitas Corvey als Weltkulturerbe der UNESCO steht dieser Ort in der
Bedeutung auf einer Stufe mit der Chinesischen Mauer oder den
Pyramiden von Giseh. Ein stolzer Erfolg, der nur durch jahrelangen
konsequenten Einsatz der Politik und aller Verantwortlichen erreicht
werden konnte. Doch nun heißt es, das Siegel „Weltkulturerbe“ zum
Leben zu erwecken. Hier sind alle Beteiligten noch einmal gefordert,
alle Kräfte zu bündeln und sich nicht auseinanderdividieren zu
lassen. Es geht um den baulichen Substanzerhalt der Welterbestätte,
den Ausbau der touristischen Struktur und die Anpassung kultureller
Angebote an die gestiegenen Erwartungen. Ziele, hinter denen sowohl
die Eigentümer als auch die öffentliche Hand nach eigenem Bekunden
stehen. Diesen gemeinsamen Nenner nun in positive Energie umzuwandeln
sollte Ziel der Bemühungen in diesem Jahr sein. Denn eine Lösung muss
zeitnah gefunden werden. Das Weltkulturerbe hat durch seinen neuen
Status eminent an Attraktivität gewonnen. Nichts wäre ärgerlicher,
als wenn Besucher sich in Corvey fehl am Platze fühlen würden.

Pressekontakt:
Neue Westfälische
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Telefon: 0521 555 271
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