Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar Ergebnisse der Studie „Rentenperspektiven 2040“ Verlässlichkeit für alle Arbeitnehmer Carolin Nieder-Entgelmeier

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Die gute Nachricht ist: Die Rentenanpassungen
werden 2040 hoch genug sein, um die Inflation auszugleichen. Die
schlechte Nachricht ist: Die Löhne werden schneller wachsen als die
Renten. Trotz eines steigenden Beitragssatzes sinkt das Rentenniveau
von heute 46 Prozent auf 39 Prozent. Der Blick auf die
Erwerbsbiografien der Studie ernüchtert. Auch in 25 Jahren wird sich
nichts daran ändern, dass berufliche Auszeiten wie Erziehungszeit die
Rente massiv drücken und so insbesondere Frauen und Geringverdiener
von Altersarmut bedroht sind. Extrem sind auch die regionalen
Unterschiede. Die Heimat entscheidet letztlich darüber, wie viel ich
mir von meiner Rente leisten kann. Die Studie wurde im Auftrag der
deutschen Versicherer erstellt, die großes Interesse an dem Verkauf
privater Altersvorsorge haben. Das Interesse der Versicherer
schmälert jedoch nicht die Aussagekraft der Studie. Vielmehr sollte
die Politik die Studie zum Anlass nehmen, um die gesetzliche Rente so
zu stärken, das sie eine verlässliche Altersversorgung für jeden
bietet.

Pressekontakt:
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Telefon: 0521 555 271
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