Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar Thalys-Attentat und Konsequenzen Vorkehrungen Peter Heusch, Paris

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Völlig zu Recht werden die Männer, die den
schwerbewaffneten Islamisten im Thalys-Schnellzug überwältigten, als
Helden gefeiert. Ihr Mut hat aller Wahrscheinlichkeit nach ein
weiteres Attentat vereitelt. Doch wer von den „Helden des Thalys“
spricht, muss auch vom „Wunder des Thalys“ sprechen. Schließlich
hatte der mutmaßliche Terrorist kein Problem, mit seinen Waffen und
einem Sack voller Munition in den Zug zu gelangen. Nun sollen
Polizisten auch in den Hochgeschwindigkeitszügen patrouillieren, und
in Paris gibt es Überlegungen, wie in Spanien die Bahnhöfe mit
Metalldetektoren auszurüsten. Belgien verstärkt zudem die
Polizeipräsenz in den Brüsseler Bahnhöfen, in Frankreich geschah das
landesweit schon im Januar. Als „enorm hoch“ wird die Attentatsgefahr
in mindestens sieben europäischen Ländern eingeschätzt, Deutschland
inklusive. Deren Regierungen handeln. Sie begegnen dem islamistischen
Terror mit zusätzlichen Sicherheitsmaßnahmen. Ausschließen lassen
sich weitere Attentatsversuche trotzdem nicht. Da tröstet der
Gedanke, dass es daneben eben auch Helden gibt. Und Wunder, die
aufzeigen, dass der Himmel keineswegs auf der Seite der
selbsternannten Gotteskrieger ist.

Pressekontakt:
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News Desk
Telefon: 0521 555 271
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