Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar: Westfalentarif wird in Details sichtbar Nachhaltigkeit in der Fläche Matthias Bungeroth

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Eines beteuern die Macher des Westfalentarifs:
Die Ticketpreise für die Nutzung von Bussen und Bahnen im Nahverkehr
werden vor Ort nicht teurer werden. Diese Nachricht ist wichtig,
besonders für alle Pendler und Schüler. Eine solche Tarifzäsur zu
einer versteckten Preiserhöhung zu nutzen, wäre auch kontraproduktiv.
Schließlich will man den Nahverkehr attraktiver machen. Das ist
zugleich das Hauptziel, an dem sich die Erfinder dieses neuen
Tarifsystems messen lassen müssen. Die Nutzung des Nahverkehrs
zwischen Lübbecke, Münster, Brakel, Bielefeld, Paderborn, Siegen und
Dortmund muss einfacher werden. Denn davon würden gerade die Menschen
profitieren, die am Rande eines aktuellen Verbundgebietes wohnen, so
zum Beispiel in Rheda-Wiedenbrück, wo der MünsterlandTarif und der
Ruhr-Lippe-Tarif nur einen Steinwurf entfernt sind. Politisch ist es
die Absicht, mit dem Westfalentarif die Handlungsfähigkeit der
Tarifgestaltung in der Region zu behalten. Und damit zugleich die
Nachhaltigkeit in der Fläche, die mit der Regionalisierung des
Nahverkehrs 1996 beabsichtigt war. Das ist gut und richtig so. Ob der
DB-dominierte NRW-Tarif hierdurch mittelfristig reformiert werden
kann, bleibt abzuwarten.

Pressekontakt:
Neue Westfälische
News Desk
Telefon: 0521 555 271
nachrichten@neue-westfaelische.de

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