Neue Westfälische (Bielefeld): Öffentlicher Dienst: Frauen werden schon bei den Beurteilungen benachteiligt

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Frauen im öffentlichen Dienst werden schon bei
den Beurteilungen im Vorfeld von Beförderungen benachteiligt. Das
geht aus einer Studie von Wissenschaftlern der Fachhochschule für
öffentliche Verwaltung NRW hervor. Wie die in Bielefeld erscheinende
„Neue Westfälische“ (Montagausgabe) berichtet, zeigt die Studie auf,
dass die Ursache der Benachteiligung von Frauen bei den Beurteilungen
vor allem in der weit verbreiteten Teilzeitbeschäftigung liege.
Teilzeitbeschäftigte würde immer wieder schlechter bewertet als
Vollzeitbeschäftigte, heißt es. Da 86,1 Prozent der in Teilzeit
beschäftigten Frauen sind, seien von dieser Benachteiligung
hauptsächlich Frauen betroffen. Die Folge: Während die Frauen in den
unteren Besoldungsgruppe deutlich in der Mehrheit sind, werden sie in
den Führungspositionen zu einer kleinen Minderheit. Der
NRW-Landesverband des Deutschen Beamtenbundes, der die Studie in
einer Anhörung zur Änderung des Landesbeamtengesetzes am Dienstag im
Landtag vorlegen will, fordert deshalb eine Überabeitung des
Beurteilungswesens.“Die Benachteiligung der Frauen beginnt schon bei
der Beurteilung, entsprechend muss eine wirkliche Frauenförderung
auch dort ansetzen“, sagte DBB-Landesvorsitzender Roland Staude dem
Blatt.

Pressekontakt:
Neue Westfälische
News Desk
Telefon: 0521 555 271
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