Neue Westfälische (Bielefeld): Planung der Südlink-Trasse gestaltet sich schwierig Der Bürger hat das Wort MATTHIAS BUNGEROTH

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Sachbezogen und mit großer Offenheit
diskutierten zahlreiche Experten in Paderborn das Thema Energiewende
im Allgemeinen und das Projekt des Baus der Südlinktrasse im
Besonderen. Die wichtigste Botschaft der Veranstaltung ist: Wenn
Deutschland seinen Status als eine der führenden Industrienationen in
der Welt nicht einbüßen will, muss die Energiewende gelingen. Denn
ohne eine rund um die Uhr zuverlässig und zu vertretbaren Kosten
sichergestellte Energieversorgung drohen hierzulande irgendwann die
Lichter auch im übertragenen Sinne auszugehen. Deshalb ist es gut,
dass sich wichtige Entscheider einig sind, dass die aktuellen
Planungen der Südlink-Trasse mit dem Ziel verfolgt werden müssen,
dass der Bau auch wirklich kommt. Derzeit hat der Bürger das Wort und
macht reichlich Gebrauch davon, auf die Planungen Einfluss zu nehmen.
So funktioniert lebendige Demokratie. Die Politik ihrerseits muss
sich, insbesondere in Gestalt der bayerischen Staatsregierung,
vorwerfen lassen, dass sie aktuell kein gutes Bild abgibt. Man kann
nicht einerseits die Energiewende selbst mitbeschließen und
andererseits unangenehme Pflichten beim Stromtrassenbau ablehnen
wollen. Das führt in die Handlungsunfähigkeit. Die Bürger müssen
wissen, dass bestimmte Forderungen wie die nach Verlegung von
Erdkabeln nicht zum Nulltarif zu haben sind. Höhere Strompreise sind
dann unvermeidlich. matthias.bungeroth@ ihr-kommentar.de OWL

Pressekontakt:
Neue Westfälische
News Desk
Telefon: 0521 555 271
nachrichten@neue-westfaelische.de

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