Neue Westfälische (Bielefeld): Polizeiaffäre von Herford: GdP-Landeschef Plickert fordert mehr Training für Beamte

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Bielefeld. Der NRW-Landesvorsitzende der
Gewerkschaft der Polizei (GdP), Arnold Plickert, hat mit Blick auf
die Herforder Polizeiaffäre mehr Weiterbildungen für seine Kollegen
gefordert. In einem Gespräch mit der in Bielefeld erscheinenden Neuen
Westfälischen (Freitagausgabe) sagte Plickert, dass „gerade die
Beamten im Wachdienst, bei dem laut Studien die meisten Konflikte
entstehen, häufiger das verhaltensorientierte Training absolvieren“
sollten. Dabei erlebten die Polizisten „alle nötigen Handlungsabläufe
in Stresssituationen“, erklärte Plickert. „Mindestens ein Mal im Jahr
sollten die Kollegen ein solches körperlich wie mental belastendes
Training durchziehen.“ Jeder Einzelfall von Polizeigewalt schade der
Polizei, betonte der GdP-Vorsitzende angesichts des sogenannten
Prügel-Videos von Herford. Trotz des „hohen Vertrauens in der
Bevölkerung“ habe sich die Exekutive kontrollieren zu lassen, sagte
Plickert. „Wenn in Herford ein Fehlverhalten vorlag, muss es
Sanktionen nach sich ziehen.“

Pressekontakt:
Neue Westfälische
News Desk
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nachrichten@neue-westfaelische.de

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