Neue Westfälische (Bielefeld): Produkte mit Palmöl Zeit zum Umdenken Tobias Schreiner

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Der Aufruf Ségolène Royals, Nutella zu
boykottieren, hat das Palmölproblem in den Fokus der Öffentlichkeit
gerückt. Endlich wird über die Verwendung von Palmöl diskutiert. Eine
gute Idee und ein geschickter Schachzug der Umweltministerin
Frankreichs. Trotzdem springt Royal mit ihrer Forderung zu kurz. Denn
Palmöl steckt in beinahe jedem zweiten Produkt, das wir im Supermarkt
kaufen. Und nicht nur das: Fünf Prozent der Palmölernte werden für
die Strom- und Wärmeproduktion und als Biokraftstoff genutzt – mit
steigender Tendenz. Kein Nutella mehr zu essen, weil durch die
Verwendung von Palmöl die Umwelt zerstört wird – das wäre, als würde
ein Autofahrer nicht mehr bei BP tanken, weil Erdöl die Ozeane
verpestet. Wir müssen uns klar darüber werden, dass unsere
Konsumgesellschaft nur durch die Ausbeutung der Natur funktioniert.
Palmöl ist überall. Nur sieht das heute kaum jemand. Viele
Zutatenlisten sind so klein gedruckt, dass man sie kaum entziffern
kann, ganz abgesehen davon, dass ausländische Hersteller sie auf
Englisch unter „Ingredients“ nennen. Wir brauchen in Europa eine
deutliche Kennzeichnung von Palmölprodukten. Sichtbar und auf der
Vorderseite.

Pressekontakt:
Neue Westfälische
News Desk
Telefon: 0521 555 271
nachrichten@neue-westfaelische.de

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