Neue Westfälische (Bielefeld): Robert Tönnies tauscht seine Anwälte aus

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Im seit Jahren tobenden Machtkampf mit seinem
Onkel Clemens Tönnies trennt sich Robert Tönnies, der 50 Prozent an
dem Schlachtkonzern hält, überraschend von seinem Rechtsanwalt Mark
Binz. Das berichtet die in Bielefeld erscheinende Neue Westfälische
(Samstagsausgabe). Der Stuttgarter Binz hatte 2014 für den Sohn des
Firmengründers Bernd Tönnies einen Sieg im Streit um das von Clemens
Tönnies beanspruchte Doppelstimmrecht errungen. Später mussten Binz
und seine Partner bei anderen Rechtsstreitigkeiten in dem
Familienzwist Niederlagen einstecken. Auch im Kampf um den Widerruf
der Schenkung eines Firmenanteils an seinen Onkel zeigte sich wenig
Aussicht auf Erfolg. Für Einigungsgespräche unter Leitung eines
Mediators hatte Robert Tönnies bereits die Kanzlei Taylor-Wessing
(Düsseldorf) beauftragt. Für die prozessuale Vertretung setzt er nun
auf die US-Kanzlei Latham & Watkins. In gesellschaftsrechtlichen
Angelegenheiten lässt Robert Tönnies sich künftig von der
Düsseldorfer Kanzlei Rellermeyer + Partner vertreten.

Pressekontakt:
Neue Westfälische
News Desk
Telefon: 0521 555 271
nachrichten@neue-westfaelische.de

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