Neue Westfälische (Bielefeld): Rolf Gerlach, Präsident des Sparkassenverbands Westfalen-Lippe, macht sich für kräftige Steuerentlastung stark.

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Der scheidende Präsident des Sparkassenverbandes
Westfalen-Lippe, Rolf Gerlach, sieht in einem Gastbeitrag für die in
Bielefeld erscheinende Neue Westfälische (Mittwochausgabe)
Deutschland mit einer Staatsausgabenquote von 44 Prozent gut
aufgestellt und warnt vor einer Ausweitung der Staatsausgaben.
Gleichzeitig hält er den deutschen Staatshaushalt für so sicher
finanziert, dass eine Entlastung der Steuerzahler von knapp 60
Milliarden Euro in den kommenden fünf Jahren ein wichtiges Signal an
Wirtschaft und Bürger sein sollte. „Wir brauchen keine
Steuererhöhungen, keine neuen Steuerarten“, schreibt Gerlach. Für
eine wirksame Umverteilung durch Sozialleistungen, Infrastruktur und
vor allem Bildung würden in Deutschland 2016 in öffentliche Kassen
voraussichtlich 691 Milliarden Euro eingezahlt. Gerlach macht sich
für eine Steuerreform stark: „Eine tiefgreifende Steuerreform würde
unsere wirtschaftliche Entwicklung stützen. Wenn die Mehreinnahmen
der nächsten fünf Jahre von 117 Milliarden Euro zugunsten der
Steuerpflichtigen auf 58,5 Milliarden Euro halbiert würden, ergäbe
sich ein wichtiges Entlastungssignal“, regt er an. Entlastungen
dieser Art seien wirksamer als neue Subventionen. „Dazu zählt auch:
Rufe nach einer wie auch immer ausgebauten staatlichen Sparförderung
sollten wir zurückstellen.“

Pressekontakt:
Neue Westfälische
News Desk
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