Neue Westfälische (Bielefeld): Streit um das Landesjagdgesetz Kompromisslos Lothar Schmalen, Düsseldorf

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Die Grünen und ihr Umweltminister Johannes
Remmel betrachten das neue „Ökologische Jagdgesetz“ als einen großen
Erfolg ihrer Regierungsarbeit in den vergangenen fünf Jahren. Aus
ihrer Sicht mag dies stimmen. Das Regelwerk ist jetzt weit mehr von
tierschützerischen Ideen durchzogen als bisher – auch wenn die
Gegner, die meisten von ihnen sind Jäger, das neue Gesetz vor allem
als Ausdruck von Regulierungslust und ideologischen Übertreibungen
der Grünen empfinden. Denn Minister Remmel hat mit seiner Aussage
recht, dass ein Jagdrecht nicht nur von Traditionen bestimmt werden
sollte, sondern auch zeitgemäß sein muss. Fakt ist aber auch, dass
eine Volksinitiative, die 117.000 Unterschriften sammelt und
machtvolle Demonstrationen organisiert, Ausdruck eines demokratischen
Willens ist, der vom Landtag nicht gänzlich ignoriert werden sollte.
Insofern täte Rot-Grün gut daran, dieser demokratischen Bewegung mehr
Entgegenkommen zu zeigen. Möglicherweise ist die Kompromisslosigkeit,
mit der die Grünen nicht nur in dieser Sache agieren, mit
verantwortlich für ihre Akzeptanzkrise, die sich in den aktuellen
Umfragen manifestiert.

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