Neue Westfälische (Bielefeld): Sylt-Shuttle nimmt keine Wohnmobile mehr mit

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Große Aufregung in der Szene der
Wohnmobilfahrer: Die Deutsche Bahn hat bekanntgegeben, dass bis auf
Weiteres keine Wohnmobile mehr auf dem Sylt-Shuttle mitgenommen
werden. Dies berichtet die in Bielefeld erscheinende Neue
Westfälische (Montagausgabe). Der im 30-Minuten-Takt verkehrende
Pendelzug zwischen Niebüll und Westerland ist bei den Wohnmobilisten
wegen der kurzen Fahrzeit sehr beliebt. Von der Beförderung
ausgeschlossen sind Wohnmobile mit einem sogenannten Panoramadach,
die aufgrund ihrer Abmessungen auf einstöckige Waggons des
Shuttle-Zuges geladen werden müssen, berichtet das Blatt. In der
letzten Zeit hatten sich drei Panoramadächer während der Überfahrt
über den Hindenburgdamm gelöst und waren abgefallen. Erhebliche
Sachschäden waren die Folge. Die Deutsche Bahn hat einen
Sachverständigen mit der Untersuchung beauftragt und wartet jetzt auf
dessen Stellungnahme. Kleinere Wohnmobile, auch mit Dachluken, werden
vom Sylt-Shuttle weiterhin befördert. Fahrzeuge bis 6 Meter Länge und
2,70 Meter Höhe sowie bis zu drei Tonnen Gesamtgewicht werden nach
wie vor mitgenommen, weil sie auf Doppelstockwaggons transportiert
werden können. Auch Wohnwagen sind nicht von der Einschränkung
betroffen. Wohnmobilisten mit großen Fahrzeugen haben zurzeit nur die
Möglichkeit, die Sylt-Fähre zu nutzen oder über Dänemark die beliebte
Nordsee-Insel anzusteuern. Bereits gelöste Fahrkarten für den
Sylt-Shuttle werden im Terminal Westerland gegen Ersatzkarten für die
Sylt-Fähre umgetauscht.

Pressekontakt:
Neue Westfälische
News Desk
Telefon: 0521 555 271
nachrichten@neue-westfaelische.de

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