neues deutschland: Berliner Abgeordneter Fabio Reinhardt: Nicht nur PeWoBe muss gekündigt werden

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Der flüchtlingspolitische Sprecher der
Piratenfraktion im Abgeordnetenhaus Berlin fordert, dass der Senat
nicht nur der »Professionelle Wohnen- und Betreuungsgesellschaft« als
Betreiber für Flüchtlingsunterkünfte kündigt. „Es kann nicht sein,
dass man erst einen Wahlkampf und internationale Berichterstattung
braucht, um sich von derartigen Vertragspartnern zu trennen“,
schreibt Reinhardt in einem Gastbeitrag für die in Berlin
erscheinende Tageszeitung „neues deutschland“ (Wochenendausgabe).

Laut Reinhardt sei auch die mit der PeWoBe eng verflochtene GIERSO
Boardinghaus GmbH in erster Linie Immobilienspekulant und nutze „das
selbstgewählte Chaos und die Abhängigkeit des Landes“ aus. Der
Abgeordnete weist auf eine ganze Reihe von Problemen hin: „Missstände
bei der Unterbringung, zu wenig Personal, keine Waschmöglichkeiten,
willkürliche Hausverbote für Ehrenamtliche, rechte Gesinnung bei
Mitarbeitern.“ Dies beträfe auch die Firma Akzente oder den Betreiber
Sanctum Homes. „Die Unterkünfte der oben genannten Betreiber müssen
schnellstmöglich juristisch sauber neu ausgeschrieben werden“, so
Reinhardt. Zudem bedürfe es eines „klaren Eskalationsverfahrens“, in
dem geregelt wird, wer zuständig ist, wann Sanktionen und wann eine
Kündigung erfolgen. „Dass dies noch unter dem amtierenden Senator
geschieht, scheint leider ausgeschlossen.“

Pressekontakt:
neues deutschland
Redaktion

Telefon: 030/2978-1722

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