neues deutschland: Berliner Flüchtlingsunterkunft für sexuelle Minderheiten eröffnet in letzter Februarwoche

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In Berlin wird im Februar eine erste spezielle
Asylunterkunft für Homo-, Trans- und Intersexuelle (LGBTI)
Flüchtlinge eingerichtet. Darüber berichtet die in Berlin
erscheinende Tageszeitung »neues deutschland« (Montagausgabe). »In
der letzten Februarwoche wollen wir mit der Belegung beginnen«,
erklärte der Geschäftsführer der Berliner Schwulenberatung, Marcel de
Groot, der Zeitung. Die Schwulenberatung werde die Unterkunft
betreiben und suche derzeit im Internet nach Freiwilligen, die beim
Aufbau helfen können. Nach Informationen von „neues deutschland“ soll
die Einrichtung 120 Plätze zur Verfügung stellen. Eine spezielle
Unterkunft für Angehörige sexueller Minderheiten hatten verschiedene
Politiker vom Landesamt für Gesundheit und Soziales gefordert. Dazu
schreibt die Zeitung, dass das Zentrum für Migranten, Lesben und
Schwule von August bis Dezember des letzten Jahres 95 verbale,
körperliche oder sexualisierte Attacken registriert habe. Zudem habe
es seit April 2015 bei 19 von 34 Ämterbegleitungen Beleidigungen
durch Dolmetscher oder Wachpersonal gegeben. »Handfeste körperliche
Gewalt in den Heimen ist eher selten«, berichtete Saideh
Saadat-Lendle von LesMigraS, dem Antidiskrimierungsbereich der
Lesbenberatung. »Es geht meistens um Beleidigungen, Isolation und
Ignoranz.«

Pressekontakt:
neues deutschland
Redaktion

Telefon: 030/2978-1715

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