neues deutschland: Berliner LINKE-Spitzenkandidat Klaus Lederer wirft SPD „Realitätsverlust“ vor

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Der Spitzenkandidat der Berliner Linkspartei, Klaus
Lederer, hat der SPD „Realitätsverlust“ vorgeworfen. Zur Aussage des
Regierenden Bürgermeisters Michael Müller, nach der Wahl eine
Zweierkonstellation mit den Grünen eingehen zu wollen, sagte Leder im
Gespräch mit der in Berlin erscheinenden Tageszeitung »neues
deutschland« (Montagsausgabe): „Das ist ein Beleg für einen gewissen
Realitätsverlust, denn die SPD ist weit davon entfernt, 40 Prozent zu
erzielen.“ Weiter sagte er mit Blick auf die jüngsten
Umfrageergebnisse: „Derzeit sieht es nicht danach aus, dass in Berlin
zwei Parteien alleine regieren können.“ Dass sich Müller gegen eine
Koalition mit der CDU ausgesprochen hat, nannte er „Wahlkampfgetöse“.
Schon 2011 habe die SPD vor Schwarz-Grün gewarnt, um dann selbst mit
der CDU die Regierung zu bilden. „Wer die CDU nicht im Senat haben
will, muss die LINKE wählen. Wir sind die einzige Partei, die der
Berliner Union gewiss keine Regierungsoption verschaffen wird“, sagte
Lederer. Er ergänzte: „Wir müssen in der Bundesrepublik verstärkt
über Dreierkonstellationen nachdenken, wenn wir politische
Linksverschiebungen wollen.“

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