neues deutschland: Berliner Piratenfraktion wirft Förderverein Verteuerung der Staatsopern-Sanierung vor

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Die Berliner Piratenfraktion wirft dem Verein der
„Freunde und Förderer der Staatsoper“ vor, die Sanierung des
Opernhauses erheblich verteuert zu haben. Wie die Tageszeitung „neues
deutschland“ (Freitagausgabe) berichtet, habe der Verein massiv
Einfluss auf die Planungen genommen und im Streitfall mit der
Rücknahme von Spendenangeboten gedroht. Das geht aus einem Gutachten
hervor, das die Piratenfraktion im Berliner Abgeordnetenhaus
erarbeitet hat und das „neues deutschland“ vorliegt. Entgegen der
Ankündigung des Vereins, etwa 30 Millionen Euro Spenden zu dem
Bauprojekt beizutragen, seien letztlich nur 3,5 Millionen Euro
geflossen. Dennoch habe der Verein versucht, etwa bei der
umstrittenen Innenraumgestaltung der Oper seine Vorstellungen
durchzusetzen. „Ohne das Engagement des Freundeskreises“, heißt es in
dem Bericht der Piratenfraktion, „wäre der Spaß doch deutlich
billiger gekommen.“ Ein Bericht des entsprechenden
Untersuchungsausschusses des Abgeordnetenhauses ist für Juni
angekündigt.

Pressekontakt:
neues deutschland
Redaktion

Telefon: 030/2978-1722

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