neues deutschland: Bundestagsabgeordneter Birkwald (LINKE): Rentenerhöhung ändert nichts an steigender Altersarmut

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Die kürzlich angekündigte überdurchschnittliche
Rentenerhöhung am 1. Juli dürfe nicht darüber hinwegtäuschen, dass
„aktuell 15,6 Prozent aller älteren westdeutschen und zwölf Prozent
aller ostdeutschen Menschen über 65 Jahren von weniger als 917 Euro
im Monat leben müssen und damit offiziell als arm gelten“. Mit dieser
Feststellung kommentiert der rentenpolitische Sprecher der LINKEN im
Bundestag die angekündigte Rentensteigerung um 4,25 Prozent Prozent
im Westen und um 5,95 Prozent im Osten in einem Beitrag für die in
Berlin erscheinende Tageszeitung „neues deutschland“
(Dienstagausgabe). Die guten Nachrichten dürften „auch nicht darüber
hinwegtäuschen, dass eine ostdeutsche Eckrentnerin nach 45
Beitragsjahren immer noch 966 Euro weniger Rente im Jahr erhält als
eine vergleichbare Rentnerin im Westen“, so Birkwald weiter. In den
Sternen stehe weiterhin, ob Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles
(SPD) die längst überfällige Schließung der Rentenlücke zwischen Ost
und West 27 Jahre nach dem Mauerfall endlich schließen werde.
Minirenten unter dem Existenzminimum seien schon heute Realität, und
Altersarmut breite sich Jahr für Jahr immer weiter aus, vor allem in
Ostdeutschland.

Pressekontakt:
neues deutschland
Redaktion

Telefon: 030/2978-1722

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