neues deutschland: Chef des Statistischen Bundesamts: Keine verwertbaren Informationenüber vermögende Haushalte

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Der Präsident des Statistischen Bundesamtes,
Roderich Egeler, hat erhebliche Probleme bei der Erfassung der
Reichtumsverteilung eingeräumt. „Ehrlich gesagt weisen unsere
Statistiken besonders bei der Vermögensverteilung keine verwertbaren
Ergebnisse aus“, sagte Egeler der Tageszeitung „neues deutschland“
(Donnerstagausgabe). Grund hierfür sei, dass es „am oberen Ende der
Vermögensverteilung“ keine „verwertbaren“ Informationen gebe. So
würden etwa bei der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe Haushalte
mit einem Haushaltsnettoeinkommen über 18.000 Euro im Monat nicht
ausgewiesen, weil sich nicht genügend Haushalte mit so hohen
Einkommen an dieser Befragung beteiligten. „Deshalb liegen uns auch
keine Angaben zum Vermögen dieser vermutlich wohlhabenderen Haushalte
vor“, so Egeler.

Bei der Erwerbstätigenrechung liegen die Unterschiede in den
Statistiken Egeler zufolge im Ergebnis „sogar bei über zwei Millionen
Erwerbstätigen“. Dies sei auf unterschiedliche Methoden und
Definitionen zurückzuführen. So werden die Erwerbstätigenzahlen
sowohl innerhalb der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung auf Basis
von Daten der Bundesagentur für Arbeit als auch mit Hilfe der
Ergebnisse des Mikrozenus berechnet.

Pressekontakt:
neues deutschland
Redaktion

Telefon: 030/2978-1715

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