neues deutschland: Deutschlands Krieg gegen den Islamischen Staat: Im Visier der IS-Terroristen

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Die Bundeswehr ist in Afghanistan und Mali
stationiert. Beides sind Krisenländer, in denen Islamisten einen Teil
des Staatsgebietes kontrollieren. Jetzt wird sich Deutschland am
Krieg gegen den Islamischen Staat (IS) in Syrien und Irak beteiligen.
So hat es François Hollande gefordert, der nach den Pariser
Terroranschlägen die Angriffe Frankreichs auf Stellungen des IS
massiv verstärkt hat. Angela Merkel hatte nicht die Courage, sich dem
Druck aus dem Élysée-Palast zu widersetzen. Innerhalb kurzer Zeit
stimmte sie dem Kriegseinsatz zu. Wieder werden viele Menschen in der
Region durch westliches Militär zu Tode kommen – darunter wie so oft
auch Zivilisten. Die Bundesrepublik steigt somit immer mehr in den
Kampf gegen den Islamismus ein. Die IS-Terroristen werden Deutschland
verstärkt ins Visier nehmen. Jetzt erst recht. Man erinnere sich: Die
britische Regierung von Tony Blair hat nach den Angriffen auf New
York und Washington 2001 kräftig in das Kriegshorn der damaligen
US-Administration geblasen. Auch die politische Klasse um José María
Aznar in Spanien rief ihre Soldaten schnell an die Gewehre. Wenige
Jahre später wurden der öffentliche Nahverkehr in London und der
Hauptbahnhof in Madrid von Islamisten attackiert. Das Risiko für ein
ähnliches Szenario hat sich in Deutschland nun ein ganzes Stück
erhöht. Die Verantwortung dafür tragen die Kanzlerin und die anderen
Mitglieder in ihrem Kabinett.

Pressekontakt:
neues deutschland
Redaktion

Telefon: 030/2978-1715

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