neues deutschland: Diebstähle am Kottbusser Tor in Berlin-Kreuzberg mehr als verdoppelt

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Die Kriminalität am Kottbusser Tor in
Berlin-Kreuzberg ist im Jahr 2015 im Vergleich zum Vorjahr stark
gestiegen. »Im Jahr 2015 stiegen die Fallzahlen der Gewalt-,
Diebstahls-, Raubdelikte und der Betäubungsmittelkriminalität
gegenüber dem Vorjahr an«, erklärte Polizeisprecher Stefan Redlich
gegenüber der in Berlin erscheinenden Tageszeitung »neues
deutschland« (Dienstagsausgabe).

Beim Taschendiebstahl gab es eine Steigerung von 370 Anzeigen im
Jahr 2014 auf 763 Taten im Folgejahr, bei der Körperverletzung im
öffentlichen Raum gab es laut Polizei eine Steigerung von 49 Delikten
im Jahr 2014 auf 68 Taten für 2015 und bei den Raubdelikten eine
Steigerung von 51 Taten auf 79 Straftaten im Jahr 2015. Für das
laufende Jahr gibt es bislang keine belastbaren Zahlen.

Gewerbetreibende und Anwohner beschweren sich seit längerem über
die Kriminalitätsentwicklung am Kottbusser Tor, einem der zentralen
U-Bahn-Umsteigebahnhöfe. Die Entwicklung im Kiez soll Thema einer
großen Einwohnerversammlung im Kreuzberg Museum am kommenden 10. März
sein.

Pressekontakt:
neues deutschland
Redaktion

Telefon: 030/2978-1715

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