neues deutschland: Erziehungswissenschaftler Brügelmann kritisiert schulische Vergleichstests zur Leistungsmessung an deutschen Schulen

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Der Erziehungswissenschaftler Hans Brügelmann hält
Vergleichstests, die das Leistungsvermögen von Schülerinnen und
Schülern messen sollen, für wenig geeignet, um Rückschlüsse auf die
Qualität von Bildung zuzulassen. „Solche Test erfassen nur den
sogenannten Output und davon wiederum nur einen kleinen Teil. Wo
bleiben die Wirkungen der Schule auf das soziale und das ästhetische
Lernen oder auf die Persönlichkeitsentwicklung?“, sagt Brügelmann,
Fachreferent für Qualitätsentwicklung beim Grundschulverband, im
Interview mit der in Berlin erscheinenden Tageszeitung „neues
deutschland“ (Wochenendausgabe). Die zunehmende Standardisierung
menschlicher Verhaltensweisen führe zu oberflächlichen
Schlussfolgerungen und blende aus, dass eine Leistung stets aus
mehreren Komponenten bestünde und nicht nur aus „richtig“ oder
„falsch“, so der 69-Jährige weiter.

Pressekontakt:
neues deutschland
Redaktion

Telefon: 030/2978-1715

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