neues deutschland: Europaabgeordnete Michels befürchtet steigende Zahl von Flüchtlingen aus Kurdengebieten

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Angesichts des Vorgehens der türkischen Regierung
gegen die kurdische Bevölkerung im Südosten des Landes befürchtet
Europaabgeordnete Martina Michels die Gefahr steigender
Flüchtlingszahlen aus der Region. Die EU trage wegen ihrer
Zusammenarbeit mit Ankara eine Mitschuld an dem Bürgerkrieg in der
Türkei. „Derzeit produziert die EU – nach der Verschleppung
Jahrzehnte währender Konflikte – mit großer Unterstützung
Deutschlands de facto nur neue Flüchtlinge“, schreibt die
Linke-Politikerin in einem Gastbeitrag für die in Berlin erscheinende
Tageszeitung „neues deutschland“ (Donnerstagausgabe). Dazu gehöre
auch der kurdisch-türkische Konflikt, zu dem die EU schweige. Derlei
Fehleinschätzungen haben, so Michels, eine anhaltende
Existenzbedrohung vieler Kurden und Kurdinnen zur Folge. „Auch sie
werden versuchen, sich nach Mitteleuropa aufzumachen.“ Die
Wiederaufnahme des kurdischen Friedensprozesses sei einer der
Schlüssel zur Lösung der Flüchtlingsfrage, so das Mitglied der
Delegation im 
Gemischten Parlamentarischen Ausschuss EU-Türkei

Pressekontakt:
neues deutschland
Redaktion

Telefon: 030/2978-1715

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